Die HS1 (Hauptstufe 1) der Ludwig Guttmann Schule Karlsbad in Langensteinbach hat nach den Faschingsferien drei Wochen lang Küken ausgebrütet. Unser Hausmeister Sascha war auch manchmal dabei, denn von ihm hatten wir die Eier und die Küken kommen am Ende auch zu ihm.

Früh morgens mussten wir unsere Jacken anlassen. Das Ganze fand nämlich im Waldklassenzimmer statt. Dort hatten wir mehrere Aufgaben: Zuerst das Eiermodell aufmachen und im Kalender den Tag abstreichen. An manchen Tagen haben wir auch eine Karte für unseren Zeitstrahl vorgelesen, was die einzelnen Tage so in den Eiern passiert ist.

Dann haben wir am Brutkasten das Hydrometer und das Thermometer gecheckt. Mit dem Hydrometer wird die Luftfeuchtigkeit überprüft. Diese sollte immer so 50% sein. Die Temperatur sollte um die 38°C sein. Außerdem haben wir jeden Tag die Schubladen mit den Eiern ein wenig verschoben, damit die Küken nicht an einer Seite im Ei festkleben. Einmal pro Woche haben wir die Eier mit einer hellen Taschenlampe durchleuchtet, um zu schauen, ob sich die Küken im Ei entwickeln. Und danach sind wir wieder ins Klassenzimmer gegangen. In der letzten Woche vor dem Schlüpfen haben wir auch das Gehege für die Küken aufgebaut.

Als wir am Mittwoch, den 11.03. ins Waldklassenzimmer kamen, war das erste Küken geschlüpft! Es heißt Fridolin. Den Tag über und in der nächsten Nacht sind noch 5 weitere Küken geschlüpft. Jetzt sind es 6 Küken.

Frisch geschlüpfte Küken brauchen kalten Kamillentee, damit sie kein Bauchweh bekommen, wenn sie zum ersten Mal Körner fressen. Und sie brauchen eine Wärmelampe, damit sie nicht frieren.

Die nächsten Tage haben unsere Küken immer wieder Besuch von den Teams der Ludwig Guttmann Schule bekommen. Das war ganz schön spannend!

Schon nach wenigen Tagen konnte man die ersten Federn an den Flügelspitzen erkennen. Die Küken sind richtig schnell gewachsen!

Für uns war das Ausbrüten der Küken eine spannende Zeit, in der wir viel lernen konnten. Vielen Dank an Sascha, der uns dieses Projekt ermöglichte und uns alles erklärte, was wir wissen wollten. Auch an unsere Schulleitung ein großes Dankeschön für die Offenheit, dass wir die Küken im Waldklassenzimmer ausbrüten durften.

geschrieben von: Alice, Elly, Lara und Noah aus der HS1