Früh morgens mussten wir unsere Jacken anlassen. Das Ganze fand nämlich im Waldklassenzimmer statt. Dort hatten wir mehrere Aufgaben: Zuerst das Eiermodell aufmachen und im Kalender den Tag abstreichen. An manchen Tagen haben wir auch eine Karte für unseren Zeitstrahl vorgelesen, was die einzelnen Tage so in den Eiern passiert ist.
Dann haben wir am Brutkasten das Hydrometer und das Thermometer gecheckt. Mit dem Hydrometer wird die Luftfeuchtigkeit überprüft. Diese sollte immer so 50% sein. Die Temperatur sollte um die 38°C sein. Außerdem haben wir jeden Tag die Schubladen mit den Eiern ein wenig verschoben, damit die Küken nicht an einer Seite im Ei festkleben. Einmal pro Woche haben wir die Eier mit einer hellen Taschenlampe durchleuchtet, um zu schauen, ob sich die Küken im Ei entwickeln. Und danach sind wir wieder ins Klassenzimmer gegangen. In der letzten Woche vor dem Schlüpfen haben wir auch das Gehege für die Küken aufgebaut.
Frisch geschlüpfte Küken brauchen kalten Kamillentee, damit sie kein Bauchweh bekommen, wenn sie zum ersten Mal Körner fressen. Und sie brauchen eine Wärmelampe, damit sie nicht frieren.
Die nächsten Tage haben unsere Küken immer wieder Besuch von den Teams der Ludwig Guttmann Schule bekommen. Das war ganz schön spannend!
Schon nach wenigen Tagen konnte man die ersten Federn an den Flügelspitzen erkennen. Die Küken sind richtig schnell gewachsen!
geschrieben von: Alice, Elly, Lara und Noah aus der HS1